(Potentiometrische) Titration (1 oder 2 Säuren) mit NaOH



Zeichnen nach:

  • Drücken Schaltfläche
  • Änderung Wertigkeit
  • Änderung Zahlenwerte und ENTER


Siehe auch die "Anmerkungen" unten!


 

  • Eingaben:
    1) Wertigkeit der  beiden Säuren (1 bis 3)
    2) pK-Werte (1 bis 3, je nach Wertigkeit)
    3) Konzentration und Volumen (für beide Säuren)
    4) Vor (!) der Titration zugegebenes Wasser
    5) Konzentration der NaOH
  • Die Titrationskurve wird neu gezeichnet nach:
    3 Möglichkeiten:
    a) Werte ändern und grüne Schaltfläche drücken.
    b) Ändern der Wertigkeit mit den "Radiobuttons".
    c) Ändern von Zahlenwerten, beim Drücken der ENTER-Taste
        wird die Kurve neu gezeichnet.
  • Bis 20 ml NaOH?
    Dies ist der Maximalverbrauch für 1 Füllung in automatisierten Büretten. (Die historischen Glas-Büretten fassen bis zu 50ml.) Damit müssen Sie eventuell an der Konzentration der NaOH "herumspielen", damit die gesamte Titrationskurve im Zeichenbereich liegt, oder die Vorlagen der Säuren (ml-Werte "V") passend ändern.
    Am besten: Sie beherrschen etwas "chemisches Rechnen" und können damit die erwartete Lage von Äquivalenzpunkten berechnen.
    Dazu Weiteres auf den "alten Chemieseiten", Teil "Chemisches Rechnen".
    Mit dem Programm können Sie dann herausfinden, wie ausgeprägt die Sprünge an den erwarteten Stellen sind.
  • Einheiten:
    Alle Konzentrationen in mol/l, alle Volumina in ml
  • Zahleneingaben:
    Erlaubt sind die "Punktform", die "Kommaform" und die Exponentialform. Für 0,0345 kann also
    "0.0345", "0,0345", "3.45e-2", "3,45e-02" geschrieben werden.
    (Nach einer Berechnung werden in den grauen Feldern die Werte in der Punktform angezeigt.)
  • Berechnung der Kurve für 1 Säure:
    Eine Konzentration ("c") oder ein Volumen ("V") auf "0" setzen.
  • Starke Säuren:
    Als pK-Wert (pK1) eine genügend negative Zahl einsetzen, z.B. "-9".
  • Berechnung:
    Eine Berechnung erfolgt nur, falls in den grauen Feldern Zahlenwerte vorhanden sind! (Ansonsten programminterner Abbruch mit Abfangen des Fehlers.)
    Also auch "0" ggf. eintragen!
  • KW:
    Es wird K
    W = 10-14 (mol/l)2 benutzt.
  • Verdünnung durch anfängliche Zugabe von Wasser und durch die nZugabe der NaOH:
    Dies ist berücksichtigt!
    Bei Interesse: Durch zu große Zugabe von Wasser zur Vorlage wird die Kurve flacher und die Sprünge an den Äquivalenzpunkten sind schwerer erkennbar.
  • Mehrwertige Säuren:
    Je nach den pK-Werten können Sprünge an den einzelnen Äquivalenzpunkten für die einzelnen Dissoziationsstufen auftreten. Es muss aber nicht unbedingt auch in der pH-Kurve ein Sprung hinreichend deutlich erkennbar sein!
    Bei Interesse: Ein beliebter Fehler - bei Schülern und (!) Lehrern - ist die Behauptung, bei der Titration der zweiwertigen Schwefelsäure würden 2 Äquivalenzpunkte erkennbar.
    Testen Sie das selbst! Es gilt: pK1 = -9; pK2 = 1,92.
    Bei mehrwertigen Säuren sind einzelne Äquivalenzpunkte nur erkennbar, wenn die pK-Werte genügend weit auseinander liegen!
    Testen Sie das für Citronensäure (eng beeinander liegende pK-Werte):
    pK1 =  3,07; pK2 = 4,77; pK3 = 5,40
    Nicht real existierende Säure (genügend weit auseinanderliegende pK-Werte):
    pK1 =  2,0; pK2 = 5,0; pK3 = 9,0
    Wenn der pK-Wert zu weit im alkalischen liegt, kann ein Sprung nicht mehr erkennbar sein, weil die Lösung nicht genügend alkalisch werden kann. B eliebtes Beispiel dafür: Phosphorsäure pK1 =  2,1; pK2 = 7,0; pK3 =11,4
  • Generelles Verfahren:
    Es wird mit Konzentrationen und nicht mit Aktivitäten gerechnet. Vor allem für starke Säuren sind daher in der Praxis bei hohen Konzentrationen etwas verschiedene pH-Werte möglich! Für den Verlauf der Titrationskurve ist dies (nach Vergleich mit experimentellen Kurven) unbedeutend.
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